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	<title>A Journey for Water</title>
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	<description>&#34;Zu Fuß und per Autostop von Hamburg nach Indien&#34;</description>
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		<title>30.4. &#8211; CHAOS LAOS</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 14:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soeren</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man meine ersten Tage in Laos in einem Wort zusammenfassen muesste, waere es wohl “Chaos”, deswegen “Chaos Laos”. Laos ist das rueckstaendigste und abhaengiste Land in SOA und auch das einzige Land welches keinen Zugang zum Meer hat und somit stark von Importen, vorallem aus Thailand, abhaengig ist. Der Mekong, welcher groesstenteils die Grenze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man meine ersten Tage in Laos in einem Wort zusammenfassen muesste, waere es wohl “Chaos”, deswegen “Chaos Laos”.<br />
Laos ist das rueckstaendigste und abhaengiste Land in SOA und auch das einzige Land welches keinen Zugang zum Meer hat und somit stark von Importen, vorallem aus Thailand, abhaengig ist. Der Mekong, welcher groesstenteils die Grenze zwischen Laos und Thailand bildet und in Vietnam bei Saigon ins Meer muendet, ist fuer Schiffe abschnittsweise unpassierbar. Ich hab ein recht niedriges Preislevel in Laos erwartet und wurde sehr ueberrascht. Laos ist wohl eines der teuersten Laender in SOA. Auch der Machteinfluss anderer Laender ist stark zu spueren. So bauten und bauen die Chinesen Strassen, Bruecken und Staudaemme fuer die Lao und bekommen im Gegenzug Waldflaechen und Gewerbeland. Bis vor ein paar Jahren war Laos noch ein Reise-Insider und auch heute steht es nicht unbedingt auf Platz Eins der Urlaubsdestinationen.</p>
<p>Zurueck zu meinen ersten Tagen in Laos. Chaotisch und waessrich. Waehrend ich ueber die Grenze wollte, war das Neujahrsfest “Songkan” im vollen Gange. Songkran ist quasi eine riesige, total verrueckte Wasserschlacht. Alle bewaffnen sich mit Wasserpistolen, beladen ihre Pickups mit Wasserkruegen und an den Strassenraendern warten Maenner mit Wasserschlaeuchen auf das naechste Opfer. Alle hatten bunte Hawaihemden an, warum auch immer, und waren total gut gelaunt. Meinen Ruecksack bestmoeglich abgedichtet, hab ich dann das Hotel richtung Busbahnhof verlassen. Der Hotelmanager hatte mir erstmal beim Verlassen der Lobby einen Kuebel eiskaltes Wasser ins Gesicht geballert, und bot mir darauf den ersten Schnapps an – fairer Deal wie ich fand. Das ging dann so weiter, an jeder Ecke wurde man auf ein Bier oder selbst gebrannten Wiskey herbeigerufen. Wenn man richtig Pech hatte, kam ein Pickup vorbeigerauscht, der ein Dutzend verrueckte Kinder geladen hatte, welche dich mit gefaerbtem Wasser beschossen. Ich kam total durchnaesst und angetrunken am Busbahnhof an und goennte mir erstmal eine grosse Portion gebratenen Reis und einen Redbull, den es in Thailand nur ohne Kohlensauere gibt (ekelhaft!). Im Bus hab ich dann ein nettes Paerchen kennengelernt und ein paar illigale Einwanderer, die zurueck nach Laos geschmuggelt werden wollten (zu einem horenden Preis wie ich spaeter beobachtet hatte). Nachdem der ganze Visa-Krams erledigt war und wir nach weiteren zwei Stunden endlich in Laos, genauer in Pakse angekommen waren, suchten wir erstmal das Guesthouse was mir Arthur empfohlen hatte. Kurz das Zimmer bezogen und weiter ging die Neujahrsparty. Das ganze Dort war auf den Strassen, Pickups fuhren beladen mit 20 tanzenden, wasserspritzenden Lao auf und ab, ueberall sassen die Familien und … ja … haben gesoffen, anders kann man es nicht nennen. Nachdem ich mich kurz in ein indisches Restaurant zurueckgezogen hatte, bin ich dann recht spaet und total muede ins Bett gefallen. Am naechsten Morgen hoerte ich bereits wieder die basslastigen Boxen der Nachbarn Gangnam-Style spielen und ich ahnte, dass es wohl so weiter gehen wuerde <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8-)' class='wp-smiley' /> Nach dem, wie von Arthur versprochen, ausgezeichneten Fruehstueck im Guesthouse, hab ich eine Gruppe recht junger Vietnamesen kennengelernt, mit denen ich auf ein kleines Openair gegangen bin. Meine Kamera hatte ich im Drybag verstaut und machte teilweise echt sehr tolle Fotos von der Wasserparty. Die Livemusik war wirklich schrecklich, aber es machte trotzdem total Spass zu tanzen, da wir ununterbrochen von Wasser-Streufeuer uebergossen wurden. Wir lernten noch eine Gruppe Laotinnen kennen und so verging der Nachmittag echt schnell. Am Abend dann ging mein Geld aus und ich wollte mich nicht die ganze Zeit einladen lassen, deswegen legte ich meine Kamera auf den Tisch und ging Geld holen. Es war eigentlich nicht weit zum Guesthouse, vielleicht 15 Minuten, aber es war bereits dunkel und ich hatte gut einen im Kahn. Nachdem ich dann nach einer Stunde das Hotel gefunden hatte, machte ich mich auf den Rueckweg. Ich lernte wieder ein paar chaoten Lao kennen und fuhr mit Ihnen auf dem Pickup mit. Ich fuehlte mich ein wenig wie auf der Loveparade. Naja lange Rede kurzer Sinn, ich hatte insgesamt knapp drei Stunden gebraucht um zum Openair zurueck zu finden. Nun, da ich in Asien war und in Asien alles sehr frueh zumacht und auch Bars und Discos frueh schliessen, war das Openair vorbei, meine Leute waren weg und meine Kamera war selbstverstaendlich auch verschwunden. Ich hatte keine Kontaktdaten von ihnen aber ich machte mir noch kurz Hoffnungen, dass sie die Kamera vielleicht zur Polizei bringen wuerden, schob den Gedanken aber schnell wieder beiseite, da ich ja im korrupten Asien war <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  bye bye 650D <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /><br />
Am naechsten Tag etwas getruebt vom Ausgang des letzten Abend und langsam angenervt von der immer gleichen Musik der Partymeute, fuhr ich schnell mit dem Motorrad in die Berge um dem ganzen erstmal zu entgehen. Dachte ich zumindest. Denn auf dem Weg zum Bolavean Plateau wurde ich regelmaessig von den, an der Strasse stehenden, Lao mit Wasser uebergossen. Was nicht so schlimm gewesen waere, wenn das Wasser nicht gefaerbt gewesen waere – was mir zwei Pullies gekostet hat – und wenn es bei dem Fahrtwind nicht so derbe kalt gewesen waere. Die Landschaft jedoch war wunderschoen und die Wasserfaelle die auf dem Weg lagen waren echt imposant, auch wenn die Atmosphere etwas durch die saufenden Lao getruebt wurde. Am Weg machte ich Halt bei einer kleinen Strassenbude wo ich einen Teller vegetarisches Essen bestellte. Ich hatte noch keine Ahnung was die laotische Kueche zu bieten hatte, deswegen war ich gespannt. Die nette Dame brachte mir einen Teller voll mit gekochtem Gemuese welches koestlich roch und einen Krug voll mit Stickyrice. Es hatte fast einen italienischen Touch, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Aubergine. Das war auf jedenfall das beste Essen seit langem! Da ich einfach zu durchnaesst war um die letzten 60 km zu fahren, nahm ich mir ein sehr einaches Zimmer auf dem Weg und fuhr am naechsten Tag nach Pakse zurueck.<br />
Bevor ich in den Norden fuhr, wollte ich mir noch die 4000 Inseln des Mekongs, etwas weiter suedlich nahe der kambodschanischen Grenze ansehen. Mit einem kleinen Boot ging es nach Kon Kone wo ich ein paar Tage relaxen wollte, lesen, schlafen und kein sightseeing Zeugs. Ich suchte ein guenstiges Bungalow und fand ein wunderbar gelegendes, mit Terasse und Haengematte direkt am Fluss. Ich stellte meinen Ruecksack neben das Bett, ging hinueber zu der Besitzerin, fuellte das “Wer bin ich-Formular” aus, bekam ein Schnapps (ja es wurde immer noch Neujahr gefeiert, und sollte die neachsten Tage auch nicht aufhoeren) und sie schenkte mir noch ein Armband welches Glueck bringen soll. Dann sagte ich meinem Bungalow-Nachbarn hallo und es stellte sich heraus, dass er aus Deutschland kam und zwar aus … Bielefeld <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Ein unfassbarer Zufall. Ich unterhielt mich oft und lange mit Jochen und wir lenten noch weitere Leute kennen mit denen wir abends zusammen gegessen hatten. Es war wunderbar da ich die Einstellung von Jochen sehr interessant fand und er mir viel ueber Asien erzaehlen konnte, da er schon vier Jahre unterwegs war. Ich schaute mir dann doch die Wasserfaelle des Mekongs an. Diese sind der Grund dafuer, dass die Schiffsverbindung zwischen Laos und dem Meer nicht befahrbar ist, da der Mekong an dieser Stelle bis zu 20 Meter abfaellt. Wir fuhren auch mit einem Boot raus auf den Mekong, zwischen Kambodscha und Laos, um die seltenen Irawady-Delfine zu beobachten. Ja genau, Fluss-Delfine. Und tatsaechlich haben wir mehrere Delfine, zwar nur aus der Ferne gesehen <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  echt toll!<br />
Nach ein paar entspannten Tagen bin ich dann auf in den Norden. Ich machte noch in zwei Staedten auf dem Weg Halt, und kam dann in Vientiane an, der Hauptsadt. Vientiane fand ich langweilig und bin deswegen schnell wieder weiter Richtung Norden, diesmal nach Vang Vieng. Beruehmt fuer seine excessiven Parties und das Tubing, zieht Vang Vieng vor allem junge Backpacker an. Das Tubing lief quasi so ab: man mietete sich einen aufgepumpten Autoreifen, lies sich mit dem Taxi 4 km flussaufwaerts fahren um dann mit dem Ring einfach denn Fluss abwaerts zu treiben. Vorher natuerlich gut vorsaufen. Unterwegs angeln einen dann die Barbesitzer mit einem Seil aus dem Fluss, verteilen gratis Shots und verkauften Drogen a la cart. Zudem gab es dann noch Affenschaukeln und Rutschen mit denen man sich, teilweise aus grossen Hoehen, ins Wasser katapultieren lassen konnte. Folge all dessen war, dass in den letzten Jahren monatlich mehrere Touristen gestorben sind. Die Kombi von Alkohol, Drogen und scharfen Steinen im trueben Fluss ist nicht ideal fuer Sprungakrobatik. Daraufhin hatte die Regierung die Bars und Rutschen entlang des Flusses geschlossen, worauf die Anzahl der Partiygaeste stark zuruecknahm.<br />
In Vang Vieng angekommen hab ich dann direkt drei andere Reisende getroffen mit denen ich die naechsten Tage unterwegs war. Am Anfang war Vang Vieng ein bisschen ausgestorben. Super viele Hotels, Bungalows und Restaurants, aber keine Menschen. Das trieb die Preise total runter und wir teilten uns zu zweit je ein Zimmer fuer drei Euro fuer jeden in einem klasse Hotel – kann man machen. Das Essen war groesstenteils auf die Westler abgestimmt und in jeder Bar lief Friends oder Southpark. Vang Vieng selbst ist vielleicht nicht das schoenste Dorf, dafuer ist es verdammt schoen gelegen. Es ist umgeben von Karstgebirgen und Fluessen und ausserhalb der touristischen Strassen total naturbelassen. Man muss nur zehn Minuten aus dem Dorf raus und sieht Bauern die Felder pfluegen wie vor 150 Jahren. Also mieteten wir uns zwei Mopeds und erkundeten das Umland. Wir wollten eigentlich zur Blauen Lagune, haben jedoch vorher ein Schild zu einer Hoehle gesichtet und sind erstmal dorthin. Nach einem kleinen Spaziergang, sass am Wegrand ein alter kleiner Mann und meinte nur “Ticket??” und grinste dabei. Es war so surreal, weil wir total am Arsch der Welt waren, keine Menschensseele sonst in der Naehe war und der Typ uns hier Geld fuer Tickets abknoepfen wollte. Wir handelten und er begleitete uns. Es stellte sich dann herraus, dass er uns eine Fuehrung durch die Hoehlen angeboten hatte und es war einfach klasse. Er packte, zu unserem Erstaunen, Kopflampen aus seinem Beutel aus, und ging mit uns in die Hoehlen. Es war echt ein tolles Erlebnis, vor allem wegen unserem Guide der einfach genial war, wir gaben ihm den Spitznamen “Gollum” <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Unterwegs kamen wir an Doerfern vorbei, wo die Menschen wirklich noch sehr einfach lebten und in der Blauen Lagune sind wir dann noch im erfrischend kaltem Wasser schwimmen gewesen. Auch wenn das Tubing nicht mehr das ist was es mal war, haben wir uns trotzdem den Fluss runter gewagt. Es gab doch noch ein paar Bars, zwar keine Rutschen mehr, es war aber verdammt lustig. Wir waren mit ein paar Englaenderinnen unterwegs und haben Tischtennis, Botcha, Bierpong usw. in den Bars gespielt.<br />
Weiter ging es dann nach Luang Prabang, einer netten idyllischen Stadt, mit Markt, Tempeln usw. Von dort ging&#8217;s fuer uns nach Kong Kiew, einem kleinen Einod am Namg Ou mit einsamer, toller Berglandschaft. Dort haben wir ein paar Kindern das Frisbee spielen beigebracht und ich hab dann die Schreibe gleich dagelassen. Flussaufwaerts sind wir mit dem Boot nach Mong Ngoi, wo es nicht viel zu unternehmen gab, also sind wir bald wieder nach Vientiane gefahren von wo ich dann direkt nach Bangkok zurueckgereist bin. Ach, und da ich ja meine Kamera verloren hatte, haben mir freundlicherweise Carmen, David und Kai ihre Fotos von unserer Tour gegeben, DANKE!<br />
Mein eigentlicher Plan war es von Nord-Laos nach China zu gehen um von dort ueber Tibet und Nepal nach Indien zu fahren. Dies war, bis auf den Weg ueber China-Pakisten-Indien, der einzige moegliche Landweg nach Indien. Die Grenze Mynmar-Indien ist fuer Touristen nicht offen. Da die lieben Chinesen es den Touristen aber nicht einfach machen Tibet zu bereisen, und man dafuer einen dicken Geldbeuten mitbringen muss (Guides, Permit, Hotelbuchungen &#8230;), und auch weil die Strecke von Lhasa nach Kathmandu nicht mit alternativen Verkehrsmitteln zu machen ist (nur privater Jeep), und auch wegem dem bloeden China Visum, strich ich diesen Plan – auch weil es mein Geldbeutel definitiv nicht erlaubte. Nun stand ich vor der Frage, wie ich denn dann nach Indien kommen sollte. Ueber Pakistan? Machbar und interessant, aber ein sehr sehr weiter Weg. Ueber Malaysia mit einer Faehre? Leider nicht machbar und auch wenn, zu teuer. Also entschloss ich mich von Bangkok nach Sri Lanka zu fliegen um von dort nach Indien zu gehen. Ich hatte schon lange einem Freund auf Sri Lanka versprochen ihn mal zu besuchen und wollte eh mal ins “propper India”. Nunja, jetzt bin ich schon seit zwei Wochen hier und liebe es! Bin gerade in Anuradhapura in einem Jungelbungalow und es kommen andauernd irgendwelche Tiere und Voegel aus dem Dschungel vorbei, waehrend ich diesen Text schreibe. Das Stinktier vorhin, ist zum Glueck weitergezogen. Wenn ich das naechste mal schreibe, werde ich wohl schon in Indien sein! Liebe Gruesse!</p>
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		<title>10.4. &#8211; THAILAND</title>
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		<pubDate>Sat, 18 May 2013 14:40:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soeren</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor knapp zwei Wochen hatte ich mich zum letzten mal von Thailand verabschiedet. Dreimal bin ich nun hier gewesen und hatte eine echt schoene Zeit. Nach einer Weile lernt man die Thais etwas besser verstehen, lernt das ein oder andere Wort thai – was einem manchmal Tueren oeffnet – und findet heraus, dass es doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor knapp zwei Wochen hatte ich mich zum letzten mal von Thailand verabschiedet. Dreimal bin ich nun hier gewesen und hatte eine echt schoene Zeit. Nach einer Weile lernt man die Thais etwas besser verstehen, lernt das ein oder andere Wort thai – was einem manchmal Tueren oeffnet – und findet heraus, dass es doch gutes vegetarisches Essen zu finden gibt.</p>
<p>Von Kambodscha aus bin ich mit Arthur das erste mal nach Bangkok. Am Anfang war es etwas merkwuerdig, da wir die letzten Monate in etwas “rueckstaendigeren” Landstrichen verbracht hatten und auf einmal in der mega Metropole Bangkok waren, mit all seinen riesigen Shopping-Malls, der wahnsinnigen Skyline, der U-Bahn und dem Skytrain, mit vielen modern gekleideten Menschen, man konnte sogar ein paar Subkulturen festmachen. Wir haben die ersten Tage etwas ausserhalb von Bangkok (BKK) gewohnt und sind mit U-Bahn und Flussfaehre in einer der vielen Zentren gefahren. Besonders Chinatown und Little India hatten es uns angetan, aber auch die Backpacker-Strasse “Kao San-Road” und andere Partymeilen haben wir uns angesehn. BKK bietet einfach alles, es gibt ausgezeichnete Garkuechen an jeder Strassenecke, tolle Maerkte, interessante Tempel, Rooftop-Bars auf 65-stoeckigen Hotels, auf 18 Grad runterklimatisierte Malls, Thaibox-Arenen, Parks zum joggen oder fuer Massen-Arobic (sehr lustig anzusehn) und noch tausend andere Dinge die man in BKK unternehmen kann. Alles ist sehr bunt und verrueckt, so aehnlich stelle ich mir Tokyo vor, nur viel viel extremer. Nachdem wir eine tolle Zeit mit tollen Menschen zusammen in BKK verbracht hatten und wir uns von unserem Stamm-Garkuechen-Koch verabschiedet hatten, zog es uns in den Norden nach Chiang Mai, leider mussten wir mit dem Bus fahren, wir waeren gern mit dem Zug hochgefahren aber der war eine Woche im vorraus ausgebucht.</p>
<p>Ich will eigentlich behaupten dass ich nun nach mehreren Reisen ganz gut weiss wie ich von A nach B komme, aber das Bus-Terminal in BKK hatte mir nochmal alle, ALLE Nerven genommen. Wir hatten von unserem Hostel einen kleinen Bong mit einem Strichcode drauf bekommen, was unser Busticket sein sollte. Jedoch wusste keiner in dem Bus-Terminal etwas damit anzufangen. Der Bus sollte in 10 Minuten abfahren also fragte ich mich durch die Menschenmenge, ging von Schalter zu Schalter und wurde immer woanders hingeschickt. Das Ticket war recht teuer deswegen hatten wir absolut keine Lust den Bus zu verpassen. Ich rannte kreuz und quer durch das Terminal in der Hoffnung irgendwer koennte mir helfen. Was besonders schoen war, wenn jemand dir ganz ueberzeugt sagte wohin du gehen musst, das aber wiederrum total Schwachsinn war und der Typ am anderen Schalter dich zu dem vorherigen Schalter zurueck schickte. Ich bin echt wahnsinnig geworden, weil ich bestimmt von 30 Leuten hin und her geschickt wurde. Das ganze hat 30 Minuten gedauert, also war der Bus scheints schon weg. Ich bin zurueck zu Arthur gegangen der auf die Ruecksaecke aufgepasst hatte, als eine Frau zu uns kam und zum Gate 17 hinter uns zeigte. Ich frage ob da der Bus Nummer schlagmichtot nach Chiang Mai fahren wuerde, sie laechelte und meinte nur Ja, und zeigte uns ihren Bong der genauso aussah wie unserer. Wir setzten uns in den Bus und ich schlief nach drei Tassen Kaffee und einer runde Tetris (der Bus hatte ein Entertainment-System wie im Flugzeug) wunderbar ein. Dank Toilette und Essensservice im Bus fuhren wir die ganzen 800 km? in eins durch.</p>
<p>Chiang Mai war ganz ok, wir sind mit dem Motorrad durch die Berge gefahren und haben uns verschiedene Tempel, Kloester und Bergdoerfer angesehen. Ich fing an das Rote-Curry lieben zu lernen und wir verbrachten die Abende mit Bier trinken und Fussball gucken. Eines Nachts hatten wir dann noch ein wenig Abwechslung da unsere Zimmernachbarn einen Beziehungsstreit im Hotelzimmer ausgefochten hatten und dabei den kompletten Raum zerlegt hatten, inklusive Fenster, Tuer und halber Wand. Da wir in BKK schon zwei Kaempfe versucht hatten zu schlichten (wir hatten in unserer Gruppe einen marokkanischen Kickbox-Meister, was mich sehr beruhigte) war das in dieser Nacht irgendwie schon Routine. Ich ging im Halbschlaf rueber in den Tiegerkaefig und versuchte die total aggressive Frau zu beruhigen, sie aber zerschmetterte das Fenster und pruegelte weiter auf ihren Freund ein (Es kommt halt nicht jeder auf Drogen klar). Da dieser Barfuss unterwegs war, auf dem Boden passenderweise hunderte Glassplitter verteilt lagen, hat er sich folglich die ganzen Fuesse aufgeschlitzt und ueberall klebte Blut. Nachdem die beiden dann zusammen fluchtartig das Hotel verlassen hatten, der Furcht der Konsequenzen halber nehme ich an, sah das Zimmer so aus als waeren dort fuenf Menschen erschossen worden <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Terentino haette es nicht besser inszenieren koennen. Zehn Minuten spaeter kam dann auch die Polizei, welche erstmal auf mich losging. Zwei Maedchen aus dem oberen Stockwerk hatten gemeldet dass es eine Schiesserei in dem Hotel gaebe also waren gleich fuenf Polizei-Kolonnen angerueckt. Da auch jemand von der Touri-Polizei dabei war, erklaerte ich ihm alles auf Englisch und ging wieder schlafen <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Da das liebenswuerdige Paerchen am Vortag ein Motorrad ausgeliehen hatte und man dafuer immer eine Kopie des Passes abgeben muss, werden sich die beiden Kampfhaehne spaetestens bei der Ausreise auf die Rechnung freuen duerfen.</p>
<p>Nach einer verdammt kurvenreichen Fahrt nach Pai, etwas weiter in die Berge im Norden, kamen wir in unserem 7 Euro teuren Bungalow bei der Lagune von Pai an. Charlie, der Besitzer, war so unglaublich nett, dass wir etwas laenger blieben. Wieder mit dem Motorrad hatten wir die Berglandschaft erkundet, sind wandern gegangen, auf Bergtempel geklettert und haben zur Abwechslung mal Falafel mit Hummus!!! gegessen. Charlie fuehrte ein Organic-Restaurant wo es die beeeesten Mango-Papaya-Bananen-Minze-Shakes der Welt gab (dafuer hat sich auch die Fahrt nach Pai mit drei sich andauernd uebergebenen Mitfahrern gelohnt!).</p>
<p>Nach fast zwei Monaten Reisen zusammen mit Arthur, trennten sich unsere Wege in Nordthailand. Er wollte weiter nach Laos und ich wollte noch nach Malaysia bevor es auch fuer mich nach Laos gehen sollte.</p>
<p>Nach meinen Wochen in Malaysia, zog es mich diesmal in den Osten Thailands. Nach ein paar Tagen in dem untouristischen Ort Chantaburi, wo man mir Rubine und sonstige Edelsteine zu horrenden Preisen andrehen wollte da ich ja so reich aussehe, bin ich ueber Trat auf die Insel Koh Chang geschippert wo ich fast eine Woche abgehangen habe. Die Ostkueste Koh Changs war wunderbar untouristisch und ich habe nette Leute kennengelernt und bin wieder viel Motorrad gefahren. Mein Bungalow befand sich auf einer recht imposanten Klippe von wo aus ich einen ganz tollen Blick aufs Meer hatte und jeden Abend den Sonnuntergang geniessen konnte. Mittlerweile war ich aber das Essen in Thailand fast schon wieder leid, eine grosse Auswahl hatte ich nicht. Entweder gab es Fried Rice, Pad Thai (gebratene Nudeln) oder Curry mit Reis. Klar gab es Snacks wie Maiskolben oder Pancakes aber ich vermisste bereits das tolle Essen in Malaysia.</p>
<p>Von Koh Chang bin ich weiter in den drittgroessten Nationalpark Thailands und habe dort im Wald gezeltet. Nachts habe ich dann ein paar Motorrad-Touren gemacht, in der Hoffnung ein paar Tiere zu sehen. Es sollte eine Hoehle geben, aus der waehrend des Sonnenuntergangs zehntausende Fledermaeuse stroemen. Leider habe ich die Hoehle nicht gefunden, dafuer aber zwei aeussert ausgewachsene und kampflustige Wachhunde, denen ich wirklich nur um 10 Zentimeter, in einem waghalsigen &#8216;im Sand – umdreh&#8217;-Manoever, entkommen bin. Dafuer habe ich aber tatsaechlich dutzende wilde Elefanten gesehen, mehrere Hirsche und ein paar Kobras. Das mit den Elefanten war jedoch etwas schwierig, da sie meisstens die Strasse auf der ich fuhr ueberquerten oder gar darauf spazieren gingen. Ist halt schoen bloed wenn man eine Strasse quer durch den National Park baut … Ich wusste nicht ganz ob ich einfach an ihnen vorbei fahren konnte, so hab ich einfach den Anblick genossen und habe so lange gewartet bis die Bahn wieder frei war. Auf meinem Rueckweg hab ich dann die ganzen anderen Touris auf Jeeps mit riesigen Lampen gesehen, die hoffnungsvoll Ausschau nach Elefanten gehalten haben. Ha! Von Dort aus bin ich dann ueber ein paar andere Staedte zur Grenze nach Laos. Und ich freute mich schon sehr auf Chaos-Laos <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #999999;"><em><span style="text-decoration: underline;">Kleiner Anhang zum Tourismus in Thailand (ja ich habe gerade viel Zeit, ich bin auf Sri Lanka an einem Traumstrand, ohne Internet, ohne Buch und ohne Gespraechspartner, also ist mir gut langweilig und deshalb flute ich heute mal diesen Post mit TEXT):</span></em></span></p>
<p><span style="color: #999999;"><em>Man liesst oft in Katalogen, dass Thailand das Land des Laechelns sei. Entweder ist dieses Lachen durch den Massentourismus der letzten Jahrzehnte verschwunden, oder war von Anfang an nur ein Marketing-Gag. Ausserhalb der touristischen Highways hab ich dann aber doch sehr sehr herzliche Thais getroffen, die einem unabhaengig von Buissines und dem eigenen Profit geholfen oder einen sogar eingeladen haben. Jedes Jahr stroemen ueber XXX Touristen nach Thailand (das ist Weltrekord) auf der Suche nach Traumstraenden, warmen sonnigem Wetter und Lebenshaltungskosten zum Spottpreis – und viele suchen einfach billigen Sex – leider. Sie suchen das Paradies, das Abenteuer, wollen aber nicht auf den Luxus von zu Hause verzichten. Viele maennliche Touristen kommen jedes Jahr wieder oder haben sich hier ihr neues Leben aufgebaut. Das hat seinen Grund, denn die Thai-Frauen gelten bei den auslaendischen Touristen als “pflegeleicht”. So stroemen sie nach Pattaya oder sonst wo hin um ihren Spass zum Dumping-Preis zu haben, oder hoffen hier ein besseres Leben fuehren zu koennen, was oft nach hinten los geht. Ich habe mich mit 6 Maennern unterhalten, die hier eine Freundinn haben, teilweise arbeiten oder einfach nur Party machen. Mit der Rente oder dem Ersparten laesst es sich gut leben in Thailand. Der Staat macht es jedoch den, ich will sie mal Lustmolche nennen, immer schwieriger. Ein Jahres-Visum ist teuer und Mann muss alle drei Monate aus- und wieder einreisen (dies hat keinen Grund, ist nur reine Schikane). Wer kein Jahresvisum hat, muss sogar alle 15-Tage den Visa-Run machen (meisst nach Laos oder Kambodscha). Zudem gibt es kein Sozialversicherungssystem, d.h. wenn z.B. ein Englaender hier 10 Jahre lang an einer Internationalen Schule Englisch unterrichtet, dabei umbeschreiblich viel Geld fuer thailaendische Verhaeltnisse verdient, und dann aber durch, sagen wir einen Phillipinen guenstiger ersetzt wird, hat er kein Anrecht auf Garnichts. Kein Arbeitslosensystem, keine Abfindung, keine Rechte, nichts. Und wenn er sich dann nicht beeilt, heisst es ganz schnell, bye bye. Dann muss er naemlich Thailand verlassen. Egal ob es 10 der 30 Jahre waren. Sowas kennen wir aus Europa nicht. Dann gibt es noch die Maenner die sich eine Thai-Freundin anlachen (erkaufen), nebenbei andere Bekanntschaften haben (und dadurch die Freundin im ganzen Ort demuetigen), und dann von ihrer ach so geliebten Freundin betrogen werden. Oft naemlich verarschen die Thai-Frauen die europaeischen Maenner einfach, indem sie eigentlich schon verheiratet sind (halt nur im Tempel und nicht standesamtlich, so faellts nicht auf), der Mann ueberschreibt ihr das Vermoegen, da er selbst kein Land oder Geschaeft besitzen oder fuehren darf in Thailand, und sobald das der fall ist: bye bye <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  finde ich ganz gut so, denn der Anblick von all den, entschuldigt, dicken, weissen, nicht unbedingt schoensten Maennern zusammen mit den Thais, ist einfach schlimm. Und wenn man dann noch sieht wie sie mit den Frauen reden und sie behandeln … sowas laesst sich halt eine Frau zu Hause nicht gefallen, und “in Thailand warten die Frauen nur so auf uns” – so denken die. Der Sextourismus mag zwar eine hohe Einnahmequelle in Thailand sein, aber ich bin der Meinung man muesste diese Knelche schon am Flughafen in ihrem Abreiseland stoppen oder brandmarken … und wenn ich dann was von Kindersextourismus lese, kann ich nurnoch kotzen. Da muss definitv mehr von thailaendischer Seite getan werden. Ich hoffe solche Menschen sehen sich schnell in einem thailaendischen Gefaengnis wieder, da ist naemlich nix mehr mit Traumstrand oder Massage fuer zwei Euro, und kein Happy End <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em></span></p>
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		<title>31.3. &#8211; MALAYSIA</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 16:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soeren</dc:creator>
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		<description><![CDATA[vor genau einem jahr hab ich meine abschiedsfeier in zuerich gefeiert, mich von freunden, familie und meinem bett verabschiedet. ein ganzes langes jahr. wow. 20 bereiste laender spaeter stehe ich nun schon kurz vor meinem ziel, auch wenn sich mein urspruenglicher plan veraendert hat. danke an alle die mir bisher auf meinem weg geholfen haben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><span style="color: #c0c0c0;"><em>vor genau einem jahr hab ich meine abschiedsfeier in zuerich gefeiert, mich von freunden, familie und meinem bett verabschiedet. ein ganzes langes jahr. wow. 20 bereiste laender spaeter stehe ich nun schon kurz vor meinem ziel, auch wenn sich mein urspruenglicher plan veraendert hat. danke an alle die mir bisher auf meinem weg geholfen haben, die mir immer wieder schreiben und </em><em></em><em></em><em>auch</em><em> </em><em></em><em>zu hause noch an mich denken <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  mir geht es sehr gut und ich freue mich auf die letzten laender!</em></span></p></blockquote>
<p>und nun zum tollen, wirklich tollen <strong>malaysia</strong>. ich war zwar davor und auch danach wieder in thailand, und nun bereits in laos aber die eintraege kommen spaeter, sorry! <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /> </p>
<p>neben indonesien und brunei ist malaysia eines der wenigen muslimischen laender in suedostasien (die minderheiten auf den philippinen und in thailand ausgenommen). malaysia ist in zwei teile unterteilt, die malaiische halbinsel unterhalb vom sued-zipfel thailands und die insel borneo. auch wenn ich direkt ein 3-monats visum in meinen pass geklatscht bekommen hab und dafuer noch nichtmal zur kasse gebeten wurde, wollte ich mir erstmal nur westmalaysia anschauen. was echt gut an malaysia ist, ist der kulturelle mix. da westmalaysia schon in fruehen zeiten sehr wichtig fuer den handel zwischen indien und china war, und auch durch den einfluss der englischen kolonie, leben in malaysia neben den malaien sehr viele chinesen, die vor allem in wirtschaft und handel taetig sind und viele inder welche eher die arbeiterfunktion einnehmen. es ist toll zu sehen wie die verschiedenen kulturen scheinbar gut miteinander klar kommen. fast in jeder stadt findet man moscheen, hinduistische tempel, kirchen, ahnen-schreine und chinesische tempel, welche meisst dem buddhismus zugewandt sind. teilweise sieht man abends alle zusammen an einem tisch sitzen und tee trinken, auch wenn sich gewisse zentren fuer die verschiedenen kutluren gebildet haben, wie chinatown oder little india. essenstechnisch musste ich in den letzten monaten ja etwas runterfahren, umso mehr hab ich nun das indische und auch teils malaiische essen WIRKLICH genossen. aber jetzt zu meiner route &#8230;</p>
<p>in kuala lumpur angekommen, war ich sofort begeistert und hatte anfangs eine tolle unterhaltung mit einem jungen inder aus kerala. generell ist malaysia sehr sauber, die leute sind sehr nett und sprechen meisst ein gutes englisch, es gibt viele wiesen und wo man auch hinsieht sind palmen.</p>
<blockquote><p><span style="color: #c0c0c0;"><em>auf den zweiten blick nicht ganz so romantisch, da malaysia bis 2005 der groesste palmoel-exporteur der welt war (jetzt indonesien) und immernoch enorm grosse flaechen (oft hunderte von millionen (ja millionen!) jahre alte regenwaelder) abgeholzt werden um fuer palmoelplantagen platz zu machen. allein zwischen 1990 und 2005 wurden 1,87 millionen hektar palmoelplantagen in malaysia und mehr als 3 millionen hektar in indonesien neu angelegt. wer sich da etwas mehr informieren mag: <a href="http://www.pro-regenwald.de/hg_palmoel"><span style="color: #c0c0c0;">pro-regenwald</span></a>!</em></span></p></blockquote>
<p>so wie bangkok ist<strong> kuala lumpur</strong> eine stadt der moderne und hat sehr viel zu bieten. im hostel wurde ich in der ersten nacht von bettwanzen aufgefressen, worauf mir ein bett im klimatisierten schlafsaal gegeben wurde. ich kann echt keinem wuenschen erfahrungen mit bettwanzen machen zu muessen. kuala lumpur ist eine sehr schnell wachsende metropole und auf jedenfall interessant fuer ein paar tage. das wahrzeichen von kl sind die beiden zwillingstuerme (mit 452 metern die hoechsten der welt). ich hab mir das ganze dann mal von dem 421 meter hohem nachbar-fernsehturm angeschaut was sehr beeindruckend war, allein schon die fahrt mit dem fahrstuhl bei der man mehrmals den druck im ohr ausgleichen musste. in kl gibt es viele teure shoppingmalls, schoene parks, ganz leckeres strassenessen, tolle indische restaurants und viele viele maerkte. erstaunlicher weise bin ich fast alles zu fuss gelaufen und hab sehr selten den skytrain benutzt. so gross war der stadtkern dann auch nicht. es hat immermal wieder angefangen schlagartig zu regnen, was aber aufgrund der gefuehlten 50 grad nicht allzu schlimm war. nachdem ich nach monatelangem suchen in indischen restaurants in asien nun endlich meine idly (reisknoedel) in kl gegessen hatte, fuehlte ich mich bereit weiter malaysia zu erkunden. ich verabschiedete mich von ein paar leuten die ich kennengelernt hatte und fuhr weiter in die <strong>cameron highlands</strong>, wo ich hoffte auf etwas kuehlere temperaturen zu stossen. undendlich viele serpentienen spaeter, befand ich mich auf knappen 1500 metern hoehe ungeben von teeplantagen und dichten dschungelwaeldern. ich ging auf eigene faust wilde trails abwandern und lernte einen schweizer kennen, mit dem ich eine gruppe nepalesische plantagen-arbeiter zum bbq besucht habe, welche er zuvor kennengelernt hatte. vorher haben wir noch ein paar huehner und maiskolben eingekauft und sind dann mit dem motorrad zu den plantagen gefahren. wir hatten einen wahnsinnig tollen abend mit der gruppe gastarbeiter. alle waren so gluecklich, dass wir wirklich gekommen sind. der mais war super lecker und auch das huehnchen musste gut geschmeckt haben, zumindest hat es ganz passabel gerochen <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' />  nach tausenden von gruppenfotos, vielen stories und intensiven verabschiedungen sind wir dann zurueck ins guesthouse, wo wir nach bier und lagerfeuer schlafen gegangen sind. was aber wirklich erschreckend war, dass die arbeiter fuer mehrer jahre, teilweise 10 jahre oder mehr, von nepal nach malaysia kommen, ihre familien zuruecklassen, um dann hier fuer ein so geringes gehalt zu schufften. da will ich garnicht wissen wie &#8220;hoch&#8221; der lohn in nepal ist. nach ein paar kuehlen naechten die echt gut taten, tollen bekanntschaften und erlebnissen bin ich weiter nach <strong>penang</strong>. dort bin ich auch durch einen nationalpark gestapft und hab einen tollen strand am ende des trails gefunden, zu dem ich dann oefter gewandert bin. penang ist beruechtigt fuer das vielfaeltige essen was ich voll ausgekostet habe und man nun auch an meiner koerperfuelle sieht <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  von penang ging es weiter nach <strong>melakka</strong> wo mir ganz viele tolle dinge und ein nicht so tolles ding passiert sind. in dem hostel in dem ich untergekommen war, ist man jeden abend zusammen essen gegangen. immer zu einem neuen ort, immer neues essen ausprobieren. so hat man die gruppe super schnell kennengelernt und hatte eigentlich immer wahnsinnig viel spass. einmal haben wir abends mit fast 20 leuten einen sikh-tempel gestuermt und die essenausgabe etwas ueberfordert, was einerseits etwas peinlich aber auch total wizig war. melakka ist zwar eine kleine stadt, zumindest die historische altstadt (den rest kann man auch vergessen), aber ich hatte eine solch tolle zeit dort, nicht nur weil die kleinen gassen und der fluss zur atmosphere beitragen. als wir alles in melakka abgegrast hatten und es einfach immernoch schweine heiss war, haben wir ganze zwei tage in den runtergekuehlten shoppingmalls verbracht <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  wir sind ins kino, waren bogenschiessen, haben lasertag gespielt, unser kleingeld in spielhoellen verballert und und und &#8230; einfach grandios. an einem abend dann sassen wir zu 17 leuten in der lobby und haben feierlich getrunken und karten gespielt, als ein mann mit rucksack reinkam. keiner hatt ihn wirklich registriert, oder gedacht er wuerde nach einem freien zimmer fragen. als er dann nach 5 minuten wieder aus dem hostel gegangen ist, hatte ein hollaender ein komisches gefuehl und ist hoch in den schlafsaal. nach 2 sekunden kam er wieder runtergerannt und schrie, dass der mann ALLES geklaut habe. direkt sind wir alle auf fahrraeder und haben versucht ihn zu finden, aber keine chance. fast alle schliessfaecher hatte er aufgerissen, zwei ipads, zwei kameras, paesse, geld, kreditkarten und so weiter geklaut. so dreisst muss man erstmal sein und einfach an allen vorbei zu gehen und dann auch noch &#8220;excuse me&#8221; sagen als er durchwollte. wow. mir wurde zum glueck nichts gestohlen, mein schliessfach war eines der die er nicht aufgebrochen hatte. und ich idiot hatte all meine wertsachen dadrin <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  laptop, kamera, objektive, backup-geld, pass und zweite kreditkarte. fuck war ich gluecklich. auch nach mehrern stunden suche zusammen mit der polizei hat man ihn nicht gefunden. die meissten hatten eine versicherung und hofften auf entschaedigung. was fuer mich das schlimmste an der sache ist, dass die eigene einstellung durch so einen scheiss geaendert wird. ich hatte bisher immer allen vertraut und nie kritisch gedacht, das wird sich hoffentlich nicht aendern in zukunft, auch wenn ich vorsichtiger sein werde.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">ich muss gestehen ich werde immer fauler was das fotografieren angeht, deswegen hab ich diesmal nicht so viele fotos fuer euch. seit einer woche bin ich jetzt schon in laos und geniesse das etwas &#8220;urspruenglichere&#8221; leben hier.  bis denne!</p>
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		<title>1.3. &#8211; CAMBODIA!!</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Mar 2013 10:53:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soeren</dc:creator>
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		<description><![CDATA[entschuldigt &#8211; der bild-upload war irgendwie in den letzten wochen kaputt aber kurioserweise funktioniert er jetzt wieder. ich versuch mich mal zu erinnern was in den letzten wochen so ging. arthur und ich haben die grenze nach kambodscha ganz im sueden ueberquert, was eine super entscheidung war. Ha Tien war ein kleines staedtchen etwa 7 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>entschuldigt &#8211; der bild-upload war irgendwie in den letzten wochen kaputt aber kurioserweise funktioniert er jetzt wieder. ich versuch mich mal zu erinnern was in den letzten wochen so ging.</p>
<p>arthur und ich haben die grenze nach kambodscha ganz im sueden ueberquert, was eine super entscheidung war. Ha Tien war ein kleines staedtchen etwa 7 km vor kambodscha. abends gabs dann zum letzten mal vietnamesischen fried rice, zusammen mit einem kanadier den wir kennengelernt hatten. die grenze haben wir dann mit zwei motorradfahrern ueberquert, da das die guenstigste und spassigste variante war. am grenzposten war absolut nix los und nachdem wir dem grenz-&#8221;arzt&#8221; erklaert haben, dass wir keinen dollar dafuer zahlen, dass er unsere temperatur misst, was einfach eine tourifalle war, konnten wir die paar meter ueber die granze laufen. hallo kambodscha. tschuess strassen. schlagartig hat sich die asphalt-strasse zu einer roten sandpiste verwandelt, die haueser waren ausschliesslich aus holz und auf stelzen gebaut und es wurde generell viel laendlicher. auch die menschen schienen anders &#8211; braeuner &#8211; auszusehen. zusammengefasst: ich habe sofort gemerkt, kambodscha musste richtig gut werden!</p>
<p>die erste nacht haben wir in kep, was weitere 8 km hinter der grenze lag, in einer tollen kleinen holz-lodge verbracht. die familie die das guesthouse betrieben hat, waren super nett und wir verbrachten die zeit mit billiard spielen, lesen, auf dem markt herum schlendern und wandern im nationalpark. am naechsten tag ging&#8217;s dann weiter nach kampot, wo es den besten pfeffer der region geben sollte. gerade als es richtig dunkel wurde sind wir angekommen. wir hatten uns vorher ein ganz tolles bungalow direkt am fluss herausgesucht, hatten aber nicht reserviert. in vietnam war das eigentlich nie ein problem einfach vorort zu suchen, deswegen haben wir diese taktik weiter durchgezogen. an diesem abend hatten wir aber kein glueck. alle bungalows waren ausgebucht, und das in allen 4 &#8220;hotels&#8221; am fluss. also schoen in der nacht die 2 km zurueck in die stadt laufen und dort suchen. nach 5 minuten haben wir dann auch ein richtig luxuriöses doppelzmmer fuer 6 EUR gefunden. HA! am naechsten morgen sind wir dann zurueck zum fluss und haben uns im dorm-bungalow einquartiert. 4 naechte sind wir geblieben, so verdammt entspannend war es da! eine bar direkt am fluss, man konnte quasi sein papaya-shake schluerfen, oder auch sein bier kippen, und dann direkt in den badewannentemperatur-warmen-fluss springen.</p>
<p>als wir uns dann irgendwie dort losreissen konnten, sind wir in einem total ueberfuellten local-minibus nach sihanoukville weiter. von dort sind wir direkt mit einem kleinen boot auf die insel koh rong geschippert wo wir ein paar tage am strand schlafen wollten. so robinson crusoe style. und abgesehen von dem hauptstrand war es auch verdammt paradiesisch dort! weisser sandstrand, fast kein muell (was fuer asien echt verwunderlich war), blau-gruenes warmes wasser, keine steine oder algen. wow. wir sind dann direkt, bepackt mit bier, toast, peanutbutter und marmelde, 4 km zum long beach gelaufen und haben dort zwischen 3 netten palmen unsere haengematten gespannt. keine touriseele, nur ein paar einheimische fischer. am abend haben wir uns dann noch mit einer gruppe englaendern zusammen getan, die auch am strand naechtigen wollten, wir haben feuer gemacht und sind baden geganen &#8211; und das unter dem tollsten sternenhimmel ever. sternschnuppenschlacht. und verdammt, wart ihr schonmal im meer baden und wenn ihr euch bewegt habt, leuchtete das ganze wasser gruen vom plankton? wahnsinn. den naechsten tag haben wir eigentlich nur rumgelegen und waren baden. die naechste nacht sollte dann mindestens genauso spannend werden wie die zuvorige <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  in dieser nacht haben wir unsere moskitonetze ultra perfekt an die haengematte angepasst sodass wir vorbereitet schlafen gegangen sind. um 2 uhr ca. bin ich dann aufgewacht und der himmel war von spektakulaeren wolkenformationen verdeckt. die blitze liessen nicht lange auf sich warten und ich weckte mal rein proforma arthur, falls es regnen sollte, was ja aber auf solch einer paradiesinsel nicht moeglich war. genau als ich das gedacht hab, fing es so derbe an zu regnen, dass wir inner 2 minuten komplett nass waren, und natuerlich auch all unser zeugs. wir haben dann versucht alles mit unseren haengematten abzudecken und haben uns das schauspiel vom strand aus angeguckt. vor uns war eine so fantastische wolkenfront, welche alle paar sekunden von blitzen zum leben erweckt wurde. wir redeten nicht oder kuemmerten uns um unsere nassen klotten, wir haben einfach diesen anblick genossen. dann kamen auf einmal die fischer mit lampen und netzen zu uns. scheint wohl so, dass die fische bei diesem monsumwetter besser beissen. wir waren nicht sicher ob der sturm vorrueber war, deswegen sind wir zum naechsten bungalow am strand gelaufen und haben uns einfach in die strandbar gelegt wo keiner war und wir ungestoert schlafen konnten, bis auf die muecken und der eine hund der uns nicht mochte. es hat sich dann herausgestellt dass es eine verdammt gute idee war dort unterzukommen, da es in der nacht noch so manche schauer gab. die naechsten tage haben wir uns dann doch ein recht guenstiges, spartanisches zimmer genommen, direkt ueber einer italienischen baeckerei, die jeden morgen frisches brot und PIZZA machte. ich glaub das meisste geld auf der insel ging fuer pizza drauf, und bier. natuerlich. fast eine woche sind wir auf koh rong geblieben, in denen wir die insel erkundet haben, schnorcheln waren und sehr viel relaxeten. und fast jede nacht hat es geregnet, draussen schlafen war also nicht mehr so angesagt.</p>
<p>danach sind wir auf nach phnom penh, der hauptstadt. viel gibt es da nicht zu erzaehlen. es gab den ganz normalen sightseeing-stuff,  maerkte, tempel und pagoden, bars, nachtleben und so weiter. was dann aber doch recht besondern war, war das ehemalige gefaengnis der khmer rouge. viel wusste ich nicht von der herrschaft der roten kymer, deswegen hab ich mich vor dem besuch informiert und all das was ich gelesen, gesehen habe, hat mich sehr erschuettert. ich will diesen eintrag nicht mit text sprengen, deswegen: falls ihr euch informiern wollt hier ein paar gute links:</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Khmer">Rote Kymer &#8211; Wiki</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=wXcIqZQj5H0">Doku &#8211; YouTube</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=SzNriGCHLuw&amp;playnext=1&amp;list=PLA3F9093CD140342B&amp;feature=results_main">Album: Rob Viktum &#8211; Progress</a></p>
<p>das essen hatte mich bisher auch noch nicht so vom hocker gerissen, auch weil das meisste wieder mit fleisch war. dennoch haben wir viel auf maerkten probiert. da wir nurnoch fuer 2 wochen ein visum hatten, sind wir weiter in richtung siem reap, aber vorher haben wir noch einen stop in kompong thom (ich glaub das hiess so) gemacht. siem reap ist eigentlich der spot to be in kambodscha. viele die nach kambodscha oder suedostasien kommen, besuchen nur siem reap. ankor wat, die beruehmte alte tempelstadt, die manche aus dem tomb raider film kennen werden, liegt direkt vor der stadt. siem reap ist verdammt touristisch, aber wir hatten ein so cooles hotel, etwas ausserhalb mit tollem fruehstueck, dass wir doch etwas laenger geblieben sind, ausserdem hat das bier nur 0,30 EUR gekostet! wenn das mal nicht ein grund ist um laenger zu bleiben <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  mit dem fahrrad sind wir durch die stadt und die tempelanlagen gecruised und haben taeglich bestimmt um die 20-40 km gemacht. das ticket fuer 3 tage ankor wat war schweineteuer aber ich glaube ankor wat sollte man nicht ueberspringen. im nachinein muss ich sagen, ein tag mit dem motorrad haette gereicht. nach einer gewissen zeit sind tempel halt auch nurnoch tempel, auch wenn sie schoen urig aussehen und eine besonders bedeutung haben. und fuer alle die, die mal vorhaben nach kambodscha zu reisen: besucht nicht den tonle sap in der trockenzeit &#8211; 20 USD fuer die katz! und wenn man das in bier umrechnet wird einem schwindelig.</p>
<p>Weiter sind wir dann nach battambang (cooler stadt name uebrigens) dort haben wir das umland mit dem motorrad abgegrast, haben franzoesisch sprechende einheimische kennengelernt, die arthur geliebt haben (mein franzoesisch ist ja eher nur fuer den lebenslauf, nicht zur kommunikation) und sind mit dem schraegsten &#8220;zug&#8221; der welt gefahren. und natuerlich gab&#8217;s wieder tempel tempel tempel <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>als naechstes kam dann thailand und nun bin ich bereits in malaysia. das muss alles so klingen als ginge es verdammt schnell aber fuer mich sind das schon wieder gefuehlte jahre. <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  mir geht&#8217;s wunderbar und ich hoffe ihr erfriert nicht im maerzwinter! komm mich doch mal einer besuchen hier! <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  gruss. und an alle die, die am 22. Maerz noch nichts vorhaben, ab nach Berlin zum Weltwassertag: <a href="https://www.facebook.com/events/339018886199818/?group_id=0">FB-Veranstaltung</a></p>
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		<title>11.2. &#8211; VIETNAM</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2013 05:49:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soeren</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So bin jetzt schon in Kambodscha seit ein paar Tagen. Ich fass die ersten Wochen in Vietnam mal schnell fuer euch zusammen Ueber Vietnam hatte ich mich nicht wirklich vorher erkundigt. Einfach alles rein in den Rucksack, den alten Reisefuehrer von Sued-Ost-Asien eingepackt und los. Der Flug war sehr entspannt und verging schnell. Entertainment-System gab&#8217;s [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So bin jetzt schon in Kambodscha seit ein paar Tagen. Ich fass die ersten Wochen in Vietnam mal schnell fuer euch zusammen <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ueber Vietnam hatte ich mich nicht wirklich vorher erkundigt. Einfach alles rein in den Rucksack, den alten Reisefuehrer von Sued-Ost-Asien eingepackt und los. Der Flug war sehr entspannt und verging schnell. Entertainment-System gab&#8217;s keins im Flugzeug also hab ich durchgeschlafen &#8211; trotz deutsch-oesterreichischer Reisegruppe neben mir. In Hanoi angekommen war es ueberraschend kalt und diesig. Viele Parallelen zu Indien wie ich fand. Ein Hostel war schnell gefunden. In den ersten Tagen hab ich erstmal geschaut wie der Hase laeuft und vor allem was ich essen kann. Ueberall gab es aufgespiesste Huehnchen, gebratenen Hund, Frosch-Fondue was gemuetlich in grosser Runde an der Strasse gegessen wurde, und so weiter. Bei den ersten Nudelsuppen die ich gegessen hatte, bin ich mir bis heute nicht sicher ob es Tofu oder sonst etwas war. Abends treffen sich die Viet dann zum Biertrinken an der Strasse in den &#8220;Bia Hoi&#8221;. Man sitzt an der Strasse auf kleinen Kinder-Plastikstuehlen und trinkt frisch gebrautes Bier was echt abartig schmeckt. Ein Wasser-Ethanol-Bier-Gewuerze-Mix, dafuer kostet das Glas auch nur 0,15 EUR. Ich ziehe eher das Flaschenbier fuer 0,27 EUR vor <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Gott segne Indische Restaurants, denn jeden Tag Reis oder Nudeln mit Gemuese auf der Strasse kann schon oede werden. Ein gutes Curry schafft Abhilfe :&gt; Hanoi war ein guter Einstieg in das Leben der Viet. Ein Freund der zur Zeit in Hanoi sein Soziales Jahr macht hat mir die anderen Seiten Hanois gezeigt, was echt cool war!</p>
<p>Nach ein paar Tagen in Hanoi bin ich weiter in die beruehmte Ha Long Bucht. Das nebelige Wetter hat der Bucht ein mystischen Touch verliehen und ich hab auf dem Boot tolle Leute kennen gelernt. Das Boot auf dem wir eine Nacht verbracht haben, hatte leider keinen Raum mehr fuer mich frei, deshalb bekam ich dann die freie Luxus-Suite fuers selbe Geld <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8)' class='wp-smiley' /> Danach bin ich mit dem Nachtzug nach Hue weiter wo ich Arthur aus Frankreich kennengelernt hab. Wir haben uns ein Motorrad ausgeliehen und sind durchs Backcountry geduest, haben Tempel besichtigt und mit den Viet Bier an der Strasse getrunken und alle Sorten durchprobiert, garnicht mal so uebel das Bier. Die Maerkte in Vietnam sind der Oberhammer. Erstmal alle Fruchtsorten durchprobiert die wir nicht kannten, auch wenn wir bestimmt manchmal einen hohen Touripreis bezahlt haben. Was solls. Generell find ich Vietnam sehr guenstig. Man zahlt selten mehr als 3$ fuer ein Hostel, Bier um die 0,30 EUR, eine Mahlzeit bekommt man fuer ca. 1,00 EUR, 10 Bananen fuer 0,30 EUR. Das Wunderbare an Hue war, dass es beruehmt fuer seine vegetarischen Gerichte ist, da die Stadt sehr vom Budhismus gepraegt ist. Ahhh, wie schoen es war eine Auswahl im Restaurant zu haben.</p>
<p>Zwei Naechte und es ging weiter nach Hoi An, die kleine Stadt am Meer. Man fuehlt sich dort wie in einem Freilichtmuseum. Kleine Gassen, ohne die tausend Motorraeder wie in Hanoi, alte Kolonialbauten und Fischerboote in der Bucht. Zum Meer waren es 5 km mit dem Fahrrad. Wir haben uns noch mit ein paar Freunden die Tempelanlagen von My Son 45 km ausserhalb mit dem Motorrad angesehen, was echt beeindruckend war. Wir hatten Glueck denn am zweiten Abend feierten die Hoi Aner Neumond oder so und schalteten am Abend alle elektrischen Lichter aus und die ganzen Gassen wurden von kleinen Lampions erhellt. Man konnte auch kleine Papierlichter auf dem Fluss schwimmen lassen. Sehr tolle Eindruecke.</p>
<p>Weiter ging&#8217;s nach Nha Trang, ein wenig am Strand relaxen und abfeiern. Zwei halbe Tage gingen fuer den Kater drauf und ich entschloss ein wenig abseits der Touriroute weiter zu machen. Ich fuhr in die Highlands von Vietnam und reiste durch alte Doerfer weiter in den Sueden. Die Berglandschaft ist einerseits total schoen und anderesseits sieht man die krassen Zerstoerungen durch die Brandrodungen fuer Kautschukplantagen und die Folgen durch die Napalm und Agent-Orange Bomben welche waehrend des Vietnamkriegs abgeworfen wurden. Nachdem Bergdorf Da Lat, wo ich mir einige Wasserfaelle angeschaut hab und tolle Bergstrassen mit dem Motorrad abgefahren habe, bin ich in Ho Chi Minh City (Saigon) angekommen. Gleich zu Anfang fuehlte ich mich ein wenig unwohl dort, denn ich bin morgens um 4.30 Uhr angekommen und hatte keine Ahnung wohin ich gehen konnte. Ich hatte zwar eine Karte von Saigon aber fand keine Strassennamen. Zudem kamen andauernd Prostituierte an und wollten mit mir &#8220;ins Geschaeft&#8221; kommen. Das sie mir nicht die Hose ganz runtergezogen hatten, hatte noch gefehlt. Ich musste recht laut werden, damit sie verschwanden. Dann im Hostel angekommen hatte ich aber eine richtig gute Zeit. Wir waren eine grosse Gruppe aus verschiedenen Laendern und ich habe Arthur lustiger weise direkt wieder getroffen. Mit Arthur bin ich dann weiter ins Mekong Delta, zur Grenze nach Kambodscha.</p>
<p>Die ersten 4 Wochen der zweiten Haelfte meiner Reise waren super schoen, ich habe dutzende tolle Menschen und Freunde kennengelernt und konnte viele neue Eindruecke sammeln. Vietnam ist ein tolles Land, nicht ganz so verrueckt wie Indien, aber auf jedenfall einen Blick wert! Ich hab mich ein wenig in Kambodscha verliebt muss ich sagen, aber die Stories bring ich erst in ein paar Wochen zu digitalem Papier. Gruesse in die Kaelte <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>15.1. &#8211; Back on the road</title>
		<link>http://ajourneyforwater.com/2013/01/24/15-1-back-on-the-road/</link>
		<comments>http://ajourneyforwater.com/2013/01/24/15-1-back-on-the-road/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2013 07:49:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soeren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journey]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach langem hin und her, hatte ich mich entschlossen von Suedost-Asien nach Indien zu reisen. Zuerst wollte ich bis April in Deutschland bleiben, bis es wieder etwas waermer wuerde und ich in einer Rutsche nach Georgien trampen konnte um dort wieder anzuschliessen. Der andere Plan war wieder nach Israel zu fliegen und dort auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach langem hin und her, hatte ich mich entschlossen von Suedost-Asien nach Indien zu reisen. Zuerst wollte ich bis April in Deutschland bleiben, bis es wieder etwas waermer wuerde und ich in einer Rutsche nach Georgien trampen konnte um dort wieder anzuschliessen. Der andere Plan war wieder nach Israel zu fliegen und dort auf dem Biohof den Winter ueber zu arbeiten, so wie ich es geplant hatte. Fuer mich aber war durch diesen Cut der Erste Teil der Reise beendet, ich fuehlte dass ich einen neuen Plan brauchte. Also nicht lange nachdenken, ab runter nach Vietnam und durch all die schoenen Laender ueber Land nach Indien reisen. Auch wenn ich wusste, das trampen und zelten in Asien nicht so realisierbar ist wie bisher.  Die Route die ich mir ausgeguckt hatte klang  sehr vielversprechend: Vietnam-Kambodscha-Thailand-Malaysia-(Mynmar)-Laos-China-Tibet-Nepal-Indien.</p>
<p>Seit fast zwei Wochen bin ich nun in Vietnam. In Hanoi bei 15 Grad und diesigem Wetter gestartet, bin ich nun schon in Zentralvietnam bei 28 Grad und Strandwetter. Ich fuehle mich sehr wohl hier, auch wenn es als Pflanzenfresser echt nicht einfach ist, ich habe schon viele tolle Menschen getroffen mit denen ich weiterreise und ein sehr guter Freund von fruher arbeitet und reist grad auch durch Vietnam was alles einfach noch viel besser macht <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  aber dazu erfahrt ihr spaeter mehr.</p>
<p>Weiter geht&#8217;s! &#8230;</p>
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		<title>1.11. &#8211; EGYPT</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jan 2013 07:35:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soeren</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier kommt das lang ersehnte Update. Ich habe so lange nichts von mir hoeren lassen, da ich in Aegypten leider eine sehr traurige Nachricht erhalten habe die mich sehr heruntergerissen hat. Ich bin fuer ein paar Wochen zurueck nach Deutschland gereist, da meine Oma sehr ploetzlich verstorben ist und ich mich von ihr verabschieden wollte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier kommt das lang ersehnte Update. Ich habe so lange nichts von mir hoeren lassen, da ich in Aegypten leider eine sehr traurige Nachricht erhalten habe die mich sehr heruntergerissen hat.</p>
<p>Ich bin fuer ein paar Wochen zurueck nach Deutschland gereist, da meine Oma sehr ploetzlich verstorben ist und ich mich von ihr verabschieden wollte.</p>
<p><em>Ruhe in Frieden Oma, du wirst immer positiv in meinen Gedanken sein. Danke fuer die vielen tolle Momente und alles was ich von die lernen durfte.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Schiffahrt von Jordanien nach Aegypten war recht abenteuerlich. Ein totales Chaos, ueberall schlafende, trinkende und groelende aegyptische Arbeiter die zurueck in die Heimat fahren und ich mittendrin. Ich hab mich ein bisschen verloren gefuehlt in diesem riesigen Schiffterminal und da ich der einzige Tourist dort war, hatte ich eigentlich keine Orientierung wann es und wo es an Board geht. Da das Schiff schon laengst abgelegt haben muesste, war ich umso mehr verwirrd. Dann doch, unter den geschaetzten 2000 Aegyptern die auf das Boot wollten, traf ich ein englisches Paerchen. Sie waren mindestens genauso froh wie ich, dass wir nicht die einzigsten Weissen waren. Komischer Weise fuehlt man sich doch entspannter wenn man weiss, das andere auch in deine Richtung traveln. Nach einer sehr langen und ermuedenden Fahrt, sind wir in Neuweiba angekommen und ich besorgte mir, auch nach verwirrendem hin und her, mein Visum. Der Beamte und ich haben total aneinander vorbei geredet, er dachte die ganze Zeit ich wuerde von meiner Visa-Karte sprechen und deutete immerzu auf den Geldautomaten, bis er nach 30 Mintuen endlich gerafft hat, dass ich ein Visa-Permit brauche.</p>
<p>Eigentlich wollte ich recht schnell nach Cairo, auch weil die Deutsche Botschaft dringend von Reisen in Sinai abgeraten hat. Ueberall waren Kontrollposten, bewaffnete Maenner an den Strassen und manche Routen waren fuer Touristen gesperrt. Dann zog es mich doch ans Rote Meer, in die kleine Tauchmetropole Dahab. In Dahab lernte ich viele sehr nette Backpacker und Freunde kennen, machte meinen Tauchschein und genoss die Sonne. Ich muss gestehen ich bin nicht umbedingt der Tauch-Freak <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Tauchen ist zwar schon der Wahnsinn wenn man 18 Meter tief an riesigen Korallen Bergen vorbei strampelt, Oktopusse und kleine Haie sieht, aber ich hab mich nie richtig wohl unter wasser gefuehlt. Ich bin eher fuer die Bergwelt bestimmt. Dennoch, nach einer Woche tauchen bin ich offizieller Open Water Diver! Ha! Ich musste eine Theorie Pruefung ablegen, ein wenig wie beim Fuehrerschein und im/unter Wasser dutzende Aufhaben bestehen. Was mir echt verdammt schwer viel war die Maske unter Wasser abzunehmen. 15 Meter tauchen ohne Maske, dann wieder aufsetzen und das Wasser rauspusten, ahhh ich weiss nicht <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Ob ich aber nochmal tauchen gehe wird sich zeigen (o:</p>
<p>Kurz bevor ich weiter nach Kairo wollte, verstarb dann meine Oma. Die Crew in dem Hostel wo ich 2 Wochen war, hat mir echt super beigestanden. Unglaublich wie gut die Menschen eigentlich sind, dass faellt mir immer wieder auf Reisen auf. Zuhause hoert und sieht man immer sovieles schlechtes aus der Welt in Nachrichten und aus Erzaehlungen, aber im Endeffekt muss man nurmal die Haustuer verlassen, etwas wagen, und man wird merken, dass die Menschen UEBERALL sowas von freundlich, hilfsbereit und gut im Herzen sind. Man findet immer irgendwo Spinner und unaufgeschlossene Menschen, aber irgendwo ist auch immer etwas gutes.</p>
<p>Innerhalb von 2 Tagen war ich zuhause, das ging sowas von schnell, wirklich zu schnell. Wann und wie ich die Reise fortsetzen wuerde, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.</p>
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		<title>9.10. &#8211; JORDANIEN</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Oct 2012 14:02:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soeren</dc:creator>
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		<description><![CDATA[die zeit auf zypern kam mir sehr kurz vor. insgesamt hatte ich mir mehr von der insel erhofft. groesstenteils empfand ich die insel als sehr monoton und ausgetrocknet, auch wenn es zwei- dreimal geregnet hatte wahrend ich dort war. die ausnahme war nicosia, wo es eine grosse alternative bewegung gab, wohl auch zum protest gegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>die zeit auf zypern kam mir sehr kurz vor. insgesamt hatte ich mir mehr von der insel erhofft. groesstenteils empfand ich die insel als sehr monoton und ausgetrocknet, auch wenn es zwei- dreimal geregnet hatte wahrend ich dort war. die ausnahme war nicosia, wo es eine grosse alternative bewegung gab, wohl auch zum protest gegen diese idiotische grenze&#8230;</p>
<p>mein flug ging von larnaca, wo ich das beste halloumi-sandwich meines lebens gegessen hatte. die straende in larnaca waren uebersaeht von liegestuehlen und sonnenschirmen und generell nicht so einladend. dort war ich zwei naechte in einem recht guten hostel (das einzige hostel auf zypern).</p>
<p>der flug war sehr entspannt und verdammt kurz, grad mal eine knappe stunde. normalerweise fliege ich nicht sehr gerne, vor allem nicht so kurze strecken, aber zu dem zeitpunkt gab es keinen anderen weg nach israel einzureisen. wir sind um ca. 24 uhr in amman gelandet. da ich nachts nicht umbedingt in dieser grossstadt herumirren wollte um ein hostel zu suchen hab ich in der empfangshalle auf den baenken geschlafen. ich wurde ein paar mal von der security geweckt, sie haben sich sorgen gemacht, ob ich meinen flug verpasst habe. um einfach in ruhe weiterschlafen zu koennen behauptete ich, dass ich auf meine freundinn warte, welche am fruehen morgen ankommt <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_surprised.gif' alt=':o' class='wp-smiley' /> ) nach dieser doch recht kuehlen nacht bin ich mit dem bus nach amman reingefahren, der flughafen liegt ungefaehr eine stunde entfernt. ueberall diese arabischen schriftzeichen, ich liebe es, man kann zwar ueberhaupt nichts lesen, aber sie sehen so schoen aus! die aussprache hingegen ist eher gewoehnungsbeduerftig; oft sprechen die araber sehr sehr laut, als wuerden sie streiten, scheint wohl ein teil der aussprache und kultur zu sein <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>ich hatte mich null informiert ueber jordanien, ich wollte ja eigentlich nach israel um ashua zu treffen, also stand ich am busbahnhof ohne einen plan wohin ich ueberhaupt wollte. nach einer weile herumirren bin ich dann in ein hostel um mich zu informieren ob es sich lohnt in jordanien herumzureisen, oder ob ich direkt nach israel rueberfahren sollte. das hostel war mal wieder in wahrer gluecksgriff, ich habe viele tolle freunde kennengelernt mit denen ich abends essen gegangen bin oder einfach die stadt erkundet hab. es stellte sich dann heraus, dass ich auf jedenfall in jordanien bleiben wollte. wenigstens um mir die interessantesten sachen anzusehen.</p>
<p>in den naechsten tagen hatte ich mir amman angesehen, kiloweise falafel und hummus gegessen und eine wuesten tour gemacht, wo wir burgen und alte ruinen besichtigt haben. da ich maerkte liebe, verbrachte ich eine menge zeit dort und hab alles durchprobiert. die suessigkeiten in der tuerkei waren ja schon suess, aber die in jordanien sind dann oft zusaetzlich noch mit pudding gefuellt <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  unfassbar. und der kaffee, aahhh so lecker, noch besser als in der tuerkei, irgendwie schmeckt der ein wenig nach minze oder kardamon, weiss nicht genau.</p>
<p>trampen ist in jordanien aufjedenfall gut moeglich, laufen eher unmoeglich. im prinzip besteht die landschaft in ganz joradnien aus wueste. bei zwei trampversuchen habe ich die erfahrung gemacht, dass busse viel guenstiger sind, da eigentlich fast alle lifts geld verlangen, nicht unbedingt viel, aber addiert man die betraege aller lifts und vergleicht das mit dem bus, ist der bus guenstiger <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  deswegen bin ich seit dem mit dem bus unterwegs. die tramper in jordanien sind aber sehr cool drauf, sie halten weder den daumen raus, noch haben sie ein schild, sie stehen einfach an der strasse und machen nichts als dort stehen <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>mein naechstes ziel war die wuestenstadt peta bei wadi musa. dies ist die bekannteste sehenswuerdigkeit in jordanien und wirklich sehenswert! auch wenn der eintrittpreis in den letzten monaten um das dreifache gestiegen ist, damit dort kein massentourismus stattfindet. stolze 60 EUR kostet der eintritt fuer zwei tage (55 EUR fuer einen tag). das war es aber auf jedenfall wert, ein riesen gelaende und sehr beeindruckende anblicke. petra war eine felsenstadt der nabataeer und es fuehrten mehrere handelsrouten durch die stadt. sehr beeindruckend sind all die hoehlen und grabstaetten die aus dem sandstein gerausgemeisselt wurden, eine unglaubliche arbeit. ihr kennt bestimmt die szene in indiana jones wo er auf der suche nach dem heiligen grad ist! petra ist riesig, man kann etliche berge erklimmen und entdeckt immer neue grabstaetten oder hoehlen. ich war zwei tage dort und hab mir vieles angesehen. die kamel- und eseltreiber sind eher nicht so schoen. sie benutzen 75cm lange elektrokabel um die esel die treppen hoch zu scheuchen waehrend die touris gemuetlich auf ihrem ruecken reiten; und das bei der hitze ohne wasser. ich musste mich oft zusammenreissen. was einmal nicht geklappt hat und ich eine laute diskussion mit einem touri hatte. unglaublich er benutzte einen extra dicken stock (baum) um den esel zu schlagen, dann ritt er hin und herr, ohne sinn. koenn die leute nicht mehr laufen? anyway. auch in petra hab ich tolle freunde gefunden, ein hollaendisches, ein sri lankisches und ein australisches paerchen die ich auch spaeter wieder getroffen habe.</p>
<p>nach 3 tagen in wadi musa haben wir uns auf den weg in die wueste gemacht, nach wadi rum. die wueste war fuer mich ein echtes erlebnis. wir sind mit einem jeep zu ein paar coolen plaetzen gefahren, bevor wir unser desert-camp erreicht haben. die wueste in jordanien besteht mehr aus sandfelsen als aus sandduenen, was fuer mich als kletterer natuerlich ideal ist. wir haben den sonnenuntergang und den klaren sternenhimmel mit milchstrasse genossen, sind auf felsen geklettert, von duenen gesprungen, haben feuer gemacht und es gab sehr gutes beduinen-essen, sogar vegetarisch <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  ich blieb spontan noch eine nacht, da das hollaendische paerchen am naechsten tag kommen wollte und ich es einfach sehr genoss in der wueste. also war ich einen nachmittag komplett alleine im camp und bin umher gelaufen, kein geraeusch, keine menschensseele.</p>
<p>nun stand ich wieder vor der frage, fahr ich jetzt nach israel und arbeite auf einem bio-hof um zu ueberwintern, oder reise ich vorher noch ein wenig? die meissten freunde die ich in jordanien getroffen hatte fuhren weiter nach aegypten, also warum nicht? <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  das faehren-ticket von aqaba nach nuweibe in aegypten, sinai war schnell gekauft also ging es weiter &#8230;.</p>
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		<title>6.10. &#8211; ZYPERN</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Oct 2012 14:17:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soeren</dc:creator>
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		<description><![CDATA[es hat sich wieder einmal viel getan in den letzten tagen. nachdem ich den letzten blog-eintrag hochgeladen habe, hatte ich weitere unfassbare zwei tage in istanbul. die stadt hat meine planungen in der einen woche so sehr veraendert, ich hab so unglaublich viel erlebt und ich habe soviele tolle menschen getroffen. generell ziehe ich mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>es hat sich wieder einmal viel getan in den letzten tagen. nachdem ich den letzten blog-eintrag hochgeladen habe, hatte ich weitere unfassbare zwei tage in istanbul. die stadt hat meine planungen in der einen woche so sehr veraendert, ich hab so unglaublich viel erlebt und ich habe soviele tolle menschen getroffen. generell ziehe ich mein zelt, couchserfer und spontane einladungen immer einem hostel vor, dennoch hat ein hostel einen sehr grossen vorteil: man lernt einfach massenhaft tolle menschen kennen. ich habe soviele around-the-world-traveller kennen gelernt und soviele leute mit der selben einstellung zum leben wie ich, deswegen ist abundzu eine nacht im hostel garnicht verkehrt auch wenn es geld kostet.</p>
<p>meine plaene haben sich schon wieder geaendert? &#8211; Ja. ich hatte zwei super coole tage mit einem typ aus singapur und einem typ aus den usa. wir haben uns auf anhieb super verstanden. nach ein paar bieren und leckerem kumpir (gefuellte kartoffel) haben wir weit nach mitternacht beschlossen uns alle in israel wieder zu treffen. das aendert meine route nur gering und warum nicht einen abstecher machen. ein wenig schwachsinn steckt mit drin, aber ein bisschen ballaballa bin ich ja eh, also einfach machen. so haben wir uns alle in der nacht vor dem laptop versammelt und einen flug gebucht (die einzige moeglichkeit um nach israel zu kommen) <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>meine plaene mir die tuerkei anzusehen und nach zypern zu reisen habe ich aber nicht ueber den haufen geworfen. ich hatte zwei wochen zeit durch die tuerkei zu trampen und es nach zypern zu schaffen. also bin ich schnell mit der faehre raus aus istanbul, um nicht aus dieser riesen metropole raustrampen zu muessen. nachdem ich nach Bursa getrampt bin, stand ich am spaeten nachmittag am highway und wollte richtung kueste oder sueden, jenachdem wer wohin wollte. mein spot war direkt neben dem campus und nach ca. 40 minuten vergeblichem daumen-raus-strecken kam ein junge an und fragte was ich dort machen wuerde. ich erklaert ihm mein vorhaben und er war begeistert. dennoch meinte er, es habe heute keinen zweck mehr und ich sollte doch mit zu ihm kommen. zuerst wollte ich weitertrampen aber eigentlich war ich sehr muede also bin ich mit ihm mit. bei ihm zuhause angekommen, hat mich seine familie sehr herzlich empfangen. seine mama hat ultra gut gekocht (obwohl ich tausend mal meinte: &#8220;no special food ok?&#8221;). nach dem essen haben wir glaube ich alle verwandten und freunde der familie abgeklappert wo es ueberall tee oder nescafe (ist hier irgendwie modern, auch wenn der traditionelle cafe viel besser schmeckt) gab. am morgen bin ich dann mit ihm wieder zum tramp-spot und ich war nach 10 minuten wieder auf der strasse.</p>
<p>trampen ist super in der tuerkei, besonders wenn man kein festes ziel hat. ich bin spontan einfach dorthin mitgefahren wo mein lift hinwollte, so kam ich innerhalb von den naechsten tagen zu sehr coolen orten und dennoch schnell vorran. es reicht auch nicht das der fahrer dich mitnimmt, nein er laedt dich auch noch waehrend der fahrt zu tee (cay) und essen ein, unglaublich gastfreundlich.wenigstens konnte ich mich einmal bedanken als ich dem fahrer geholfen hatte, seinen laster zu beladen.</p>
<p>nach ein paar sightseeing-orten bin ich dann zum olympos-beach, welcher mir in istanbul empfohlen wurde. dort hab ich auch wieder tolle leute kennengelernt mit denen ich dann auch weiter zu einer joggling-convention/festival getrampt bin. das j-fest war super schoen. ein kleines gelaende mit privatem strand, tollen und interessanten menschen die einem neue jongglier tricks beibrachten und workshops angeboten haben. super schoen.</p>
<p>nach ein paar tagen auf dem festival bin ich dann weiter richtung zypern. ich vertraute meinem tramper-glueck und plante es innerhalb von 4 stunden bis nach alanya zu schaffen, dann ginge naemlich meine faehre nach zypern (die einzige in der woche <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  ). natuerlich habe ich ein wenig verschlafen, aber es waere dennoch moeglich gewesen. die hitchhiking-goettin war auch auf meiner seite, doch die gastfreundschaft der tuerken war meinem zeitplan im weg. ich stand nie lange um auf einen lift zu warten, dennoch hielten meine fahrer so oft um mich einzuladen, dass es nicht reichte fuer die faehre <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  aber was will man da sagen &#8230; ich nahm es hin und trampe weiter richtung Tasucu, wo die faehre taeglich nach zypern faehrt. fuer die 250 km brauchten wir mehr als 5 stunden, da die strasse immer den bergen entlang an der kueste auf und ab verlief. nunja&#8230;</p>
<p>&#8230; jetzt bin ich auf zypern, wo das trampen auch vorzueglich klappt. seit gestern bin ich in nicosia (lefkosa). zypern ist seit 1974 in zwei teile geteilt, den tuerkischen norden und den griechischen sueden. in nicosia merkt man dies extrem. mitten in der stadt verlaeuft die grenze und jedes mal muss man sich der kontrolle unterziehen. das macht super viel spass, danke liebe macht-marionetten, streitet euch weiter um eure schaufeln und becherchen in eurem sandkasten. &#8230;</p>
<p>am montag geht mein flug nach jordanien wo ich zwei wochen oder so bleiben werde bevor ich meine leute in israel treffe. dort wuerde ich wieder gerne woofen und ein paar mehr wochen verbringen. heute abend trampe ich noch auf ein goa-festival nicht weit von nicosia entfernt und tanze in die nacht. ich melde mich dann aus jordanien wieder <img src='http://ajourneyforwater.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  tschoe!</p>
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		<title>ROUTE</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Sep 2012 20:51:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soeren</dc:creator>
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		<description><![CDATA[die karte die ihr oben auf meinem blog seht, ist nur eine aufzeichnung der orte, an denen ich eintraege auf den blog gestellt habe. falls ihr einen einblick in die bisherige getrampte und gelaufene route haben wollt, schaut euch den link unten an. da ist auch mein derzeitiger kopfplan als gelbe linie eingezeichnet, dieser ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>die karte die ihr oben auf meinem blog seht, ist nur eine aufzeichnung der orte, an denen ich eintraege auf den blog gestellt habe.</p>
<p>falls ihr einen einblick in die bisherige getrampte und gelaufene route haben wollt, schaut euch den link unten an. da ist auch mein derzeitiger kopfplan als gelbe linie eingezeichnet, dieser ist aber nur grob.</p>
<p><a title="Route bisher / Route geplant" href="https://maps.google.com/maps/ms?msid=208397693781743206457.0004ca60edac54f647fe4&amp;msa=0&amp;ll=40.979898,44.121094&amp;spn=35.321759,86.572266" target="_blank"><strong>Bisherige Route / Geplante Route</strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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